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#RespectWork | Respekt

Thema Respekt

Respekt

Das Konzept von RespectWork geht zurück auf das Jahr 2018, als die heutigen Projektbeteiligten eine Ideenskizze formulierten, die auf Pressemeldungen über verstärkte Respektlosigkeiten gegenüber Beschäftigten in Dienstleistungsberufen Bezug nahm. Beschäftigte, deren Beruf die „Arbeit an und mit Menschen“ ist, werden von den Kund*innen nicht als Interaktionspartner*innen auf Augenhöhe behandelt.

In der ersten Coronawelle schien sich das Bild zu drehen und die Gesellschaft erinnerte sich an den Wert von sogenannten „systemrelevanten“ Berufen. Unser Projekt RespectWork traf damit den Mittelpunkt der Diskussion in dieser ersten Coronawelle: Was sind uns als Gesellschaft die Menschen wert, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag dazu leisten, dass „das System“ läuft? 

Heute ist dieser Hype verflogen. Von dem 2020er Bewusstsein für den Respekt, den wir als Gesellschaft den Beschäftigten in Dienstleistungsbranchen schulden, ist kaum etwas übrig geblieben. Der Bedarf für die Förderung des Respekts im Umgang mit Dienstleistungsarbeit ist so hoch wie noch nie.

Das Projekt RespectWork hat drei Jahre an der Frage gearbeitet, wie die Bedingungen der Interaktionsarbeit im Einzelhandel so gestaltet werden können, dass Respekt gefördert und Respektlosigkeit verhindert wird. 

 

Hier finden Sie alles Wissenswerte über das Thema Respekt in der Dienstleistungsarbeit:

Respekt: Basis für die Zukunft der Interaktionsarbeit

  • Gerade im Feld der Interaktionsarbeit stellt sich aber nicht nur die Frage „Wie werden wir arbeiten?“, sondern auch die Frage „Wie wollen wir arbeiten?“.
    Jörg Schlüpmann (Praeview 01/2021)Gerade im Feld der Interaktionsarbeit stellt sich aber nicht nur die Frage „Wie werden wir arbeiten?“, sondern auch die Frage „Wie wollen wir arbeiten?“. Dateityp: PDF228 KB

Respektvolles Miteinander – So einfach zu verstehen und doch nicht selbstverständlich

  • Gegenseitiger Respekt stellt eine wichtige Grundlage unseres Zusammenlebens dar. Das zu betonen, mag im ersten Moment überflüssig erscheinen. Doch schaut man sich verschiedene Bereiche unseres sozialen Miteinanders an, stellt man fest, dass man es wohl gar nicht oft genug betonen kann. In der Politik und den sozialen Medien verschärft sich der Umgangston und es entsteht der Eindruck, die Corona-Pandemie lege den Finger in die Wunde und stelle gegenseitige Respektlosigkeit offen zur Schau.
    Dominik Walzebok (Praeview 01/2021)Gegenseitiger Respekt stellt eine wichtige Grundlage unseres Zusammenlebens dar. Das zu betonen, mag im ersten Moment überflüssig erscheinen. Doch schaut man sich verschiedene Bereiche unseres sozialen Miteinanders an, stellt man fest, dass man es wohl gar nicht oft genug betonen kann. In der Politik und den sozialen Medien verschärft sich der Umgangston und es entsteht der Eindruck, die Corona-Pandemie lege den Finger in die Wunde und stelle gegenseitige Respektlosigkeit offen zur Schau. Dateityp: PDF363 KB

Entwicklung gegenseitigen Respekts in der Interaktion mit Kund*innen – Das Projekt RespectWork

  • In vielen Dienstleistungsberufen berichten Beschäftigte in den letzten Jahren von einer zunehmenden Respektlosigkeit der Kund*innen. Ziel des Projektes RespectWork ist es daher, die Rahmenbedingungen der Dienstleistungsinteraktion wie auch das konkrete Verhalten von Dienstleistenden und ihrer Kundschaft so zu gestalten, dass gegenseitiger Respekt erzeugt bzw. gefördert wird.
    Kurt-Georg Ciesinger et al. (Praeview 01/2021)In vielen Dienstleistungsberufen berichten Beschäftigte in den letzten Jahren von einer zunehmenden Respektlosigkeit der Kund*innen. Ziel des Projektes RespectWork ist es daher, die Rahmenbedingungen der Dienstleistungsinteraktion wie auch das konkrete Verhalten von Dienstleistenden und ihrer Kundschaft so zu gestalten, dass gegenseitiger Respekt erzeugt bzw. gefördert wird. Dateityp: PDF367 KB

Was heißt Respekt? Annäherung an einen vielschichtigen Begriff

  • Anders als das Recht sind Respekt und andere moralische Normen nicht in Gesetzen und Urteilen festgeschrieben, wir empfinden und erkennen sie als Pflichten für unser Handeln in der Gesellschaft. Die Pflicht, andere Personen zu respektieren, hat zum Inhalt, sie ernst zu nehmen, Rücksicht zu nehmen auf ihr Wesen und ihr Menschsein. Es macht einen Unterschied, ob man allein ist oder ob jemand anderes anwesend ist.
    Klaus Kock (Praeview 01/2021)Anders als das Recht sind Respekt und andere moralische Normen nicht in Gesetzen und Urteilen festgeschrieben, wir empfinden und erkennen sie als Pflichten für unser Handeln in der Gesellschaft. Die Pflicht, andere Personen zu respektieren, hat zum Inhalt, sie ernst zu nehmen, Rücksicht zu nehmen auf ihr Wesen und ihr Menschsein. Es macht einen Unterschied, ob man allein ist oder ob jemand anderes anwesend ist.Dateityp: PDF664 KB

„Wenn wir im Geschäft einen guten Job machen, erzeugt das den Respekt der Kundschaft“ Interview mit Stefan Grubendorfer

  • „Wenn ich als Kunde in einen Laden komme, wo seit Jahren nichts investiert wurde, wo unmotivierte und schlecht bezahlte Beschäftigte arbeiten, wo das Sortiment nicht stimmt und ich keine Beratung finde, weil zu wenig Personal da ist, dann bekomme ich doch direkt schlechte Laune. Wer seinen Laden so führt, braucht sich nicht zu wundern, dass Kund*innen keinen Respekt haben.“
    Stefan Grubendorfer (Praeview 01/2021)„Wenn ich als Kunde in einen Laden komme, wo seit Jahren nichts investiert wurde, wo unmotivierte und schlecht bezahlte Beschäftigte arbeiten, wo das Sortiment nicht stimmt und ich keine Beratung finde, weil zu wenig Personal da ist, dann bekomme ich doch direkt schlechte Laune. Wer seinen Laden so führt, braucht sich nicht zu wundern, dass Kund*innen keinen Respekt haben.“ Dateityp: PDF378 KB

Respekt ist keine Einbahnstraße – Die Perspektive des Handelsverbands

  • Respekt ist ein menschliches Grundbedürfnis – im privaten und im beruflichen Bereich. Deshalb erwarten alle Menschen den ihnen gebührenden Respekt. Nur leider sind nicht alle gleichermaßen bereit, Respekt zu zollen. Fehlender Respekt ist immer öfter auch im Umgang mit Beschäftigten und Inhaber*innen von Einzelhandelsbetrieben festzustellen. Deshalb hat sich der Handelsverband Nordrhein-Westfalen Westfalen-Münsterland e.V. bereits sehr früh in die Entwicklung der Projektidee RespektWork einbinden lassen.
    Thomas Schäfer (Praeview 01/2021)Respekt ist ein menschliches Grundbedürfnis – im privaten und im beruflichen Bereich. Deshalb erwarten alle Menschen den ihnen gebührenden Respekt. Nur leider sind nicht alle gleichermaßen bereit, Respekt zu zollen. Fehlender Respekt ist immer öfter auch im Umgang mit Beschäftigten und Inhaber*innen von Einzelhandelsbetrieben festzustellen. Deshalb hat sich der Handelsverband Nordrhein-Westfalen Westfalen-Münsterland e.V. bereits sehr früh in die Entwicklung der Projektidee RespektWork einbinden lassen. Dateityp: PDF334 KB

Respekt auf allen Ebenen – Das Projekt #RespectWork

  • Das Konzept von RespectWork geht zurück auf das Jahr 2018, als die heutigen Projektbeteiligten eine Ideenskizze formulierten, die auf Pressemeldungen über verstärkte Respektlosigkeiten gegenüber Beschäftigten in Dienstleistungsberufen basierte: Polizist*innen, Busfahrer*innen und eben auch das Personal im Einzelhandel. In die Presse schafften es damals zahlreiche Fälle von Beleidigungen und Tätlichkeiten, aber Gespräche mit „Betroffenen“ zeigten sehr schnell, dass dies nur die Spitze eines Eisbergs mangelnden Respekts war.
    Jörg Schlüpmann (Praeview 01/2023)Das Konzept von RespectWork geht zurück auf das Jahr 2018, als die heutigen Projektbeteiligten eine Ideenskizze formulierten, die auf Pressemeldungen über verstärkte Respektlosigkeiten gegenüber Beschäftigten in Dienstleistungsberufen basierte: Polizist*innen, Busfahrer*innen und eben auch das Personal im Einzelhandel. In die Presse schafften es damals zahlreiche Fälle von Beleidigungen und Tätlichkeiten, aber Gespräche mit „Betroffenen“ zeigten sehr schnell, dass dies nur die Spitze eines Eisbergs mangelnden Respekts war.Dateityp: PDF657 KB

Respekt in herausfordernden Zeiten

  • Es geht bei respektvoller Interaktion um nicht mehr und nicht weniger als um die Anerkennung grundlegender sozialer Regeln und um Wertschätzung gegenüber jeder anderen Person, weil sie es wert ist. Eigentlich nichts Neues, denn das bekannte Sprichwort: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ geht auf verschiedene Bibelverse zurück und wird als „Goldene Regel“ bezeichnet – oder vereinfacht: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“
    Thomas Schäfer (Praeview 01/2023)Es geht bei respektvoller Interaktion um nicht mehr und nicht weniger als um die Anerkennung grundlegender sozialer Regeln und um Wertschätzung gegenüber jeder anderen Person, weil sie es wert ist. Eigentlich nichts Neues, denn das bekannte Sprichwort: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ geht auf verschiedene Bibelverse zurück und wird als „Goldene Regel“ bezeichnet – oder vereinfacht: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“Dateityp: PDF2 MB

RespectWork – ein Projekt endet, das Thema nicht

  • Drei Jahre lang haben wir verbandsseitig das Projekt RespectWork begleitet. Aber sind wir wirklich fertig? Ein Projekt ist auf eine gewisse Dauer angelegt, sodass unter diesem Gesichtspunkt das Thema abgeschlossen ist. Aber tatsächlich bleibt das Thema relevant und sollte daher nicht mit Projektende ad acta gelegt werden. Respekt fängt vor dem Projekt an und hört mit Ende des Projekts bei weitem nicht auf. Auch ist das Thema nicht auf die Arbeitswelt begrenzt, sondern betrifft jede*n in allen Facetten des Lebens.
    Karin Eksen (Praeview 01/2023)Drei Jahre lang haben wir verbandsseitig das Projekt RespectWork begleitet. Aber sind wir wirklich fertig? Ein Projekt ist auf eine gewisse Dauer angelegt, sodass unter diesem Gesichtspunkt das Thema abgeschlossen ist. Aber tatsächlich bleibt das Thema relevant und sollte daher nicht mit Projektende ad acta gelegt werden. Respekt fängt vor dem Projekt an und hört mit Ende des Projekts bei weitem nicht auf. Auch ist das Thema nicht auf die Arbeitswelt begrenzt, sondern betrifft jede*n in allen Facetten des Lebens.Dateityp: PDF600 KB

Straßenbefragungen

Zum Thema Respekt haben wir Kay Bandermann, Reporter für den WDR, auf die Reise geschickt um Stimmen für uns zu sammeln. Er war in den Einzelhandelsgeschäften REWE Lütfring und Hagebau Frieling in Bocholt und hat sich dort nach der Gefühlslage der Beschäftigten erkundigt.

Zusätzlich war er in der Dortmunder Innenstadt unterwegs und hat sich dort mit der anderen Seite, den Kunden, beschäftigt.


Respekt im Einzelhandel

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Respekt im Einzelhandel - Straßenumfrage

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